Tuesday, November 19, 2013

Tag 24: Phu Quoc



Früh morgens brechen wir auf um uns auf die Suche nach einem einsamen Strand zu machen. Im Norden der Insel halten wir im schönen Fischerdorf Rach Vem.



Der Strand hier ist zwar schön, jedoch ist er sehr schmal und der Geruch nach Fisch hängt in der Luft, also geht unsere Suche weiter.

Die ersten Stunden sind wir alleine am Strand nahe Ganh Dau (einfach herrlich!), bevor sich mittags vereinzelt weitere Leute einfinden. 



Ganz einsam ist dieser Strand jedoch auch nicht mehr, da sich hier schon das ein oder andere Resort befindet und viele weitere Resorts in Planung sind...

Der Weg zurück führt an der Westküste entlang, wo wir zahlreiche schöne und einsame Plätze, die zum Baden einladen, entdecken – diese stehen für den nächsten Tag am Programm. 



 

Im Restaurant Sakura speisen wir einen schmackhaften Fisch und treten danach die Heimreise im Stockdunkeln an. Nicht ganz ungefährlich auf den holprigen Straßen und den vielen Kamikaze-Fahrern ohne Licht. Immer wieder queren auch Kleinkinder alleine die Straße und Kühe stehen mitten auf der Fahrbahn.

Tag 23: Phu Quoc


Ausgeschlafen und fit geht es mit dem Moped die Westküste entlang Richtung Süden. Schon nach wenigen Kilometern endet der Asphalt und eine „red-dirt-road“ folgt. Die sandige Piste ist übersät mit Schlaglöchern, welchen es auszuweichen gilt. Dies gelingt meist gut, da Didi mit solchen Straßen aufgewachsen ist ;-).


Unsere Route führt durch Urwald, vorbei an weißen Sandstränden und durch kleine Siedlungen. 


Nach einigen Umwegen erreichen wir unser Ziel des Tages, den Sao Beach. Ein wunderschöner, (fast) einsamer, weißer Sandstrand mit Palmen – wie aus dem Reisekatalog. Einziger Wehrmutstropfen – der angeschwemmte Müll am Strand und die lästigen Sandfliegen. Trotzdem genießen wir den tollen Strand und das warme, türkisblaue Meer sehr.



Den Tag lassen wir mit einer Massage bei Sonnenuntergang und anschließendem Essen am Strand ausklingen.

Sunday, November 17, 2013

Tag 22: Rach Gia – Phu Quoc



Mit dem ersten Speedboot des heutigen Tages fahren wir in 2,5 Stunden von Rach Gia nach Phu Quoc. Das Schiff ist größer und moderner als erwartet.
Mit einem Minibus geht es vom Hafen quer über die Insel zum Strand "Bai Truong". Als wir aus dem Bus aussteigen merken wir sofort, dass wir hier im Paradies sind.


Nach einem lecker Mittagessen am Strand beziehen wir unseren Bungalow – einfach ein Traum. Der Bungalow bietet Meerblick, ist groß, sauber, hat eine Terrasse inklusive Hängematte und zum Strand sind es keine zehn Meter.


 

Jetzt beginnt der Urlaub von Urlaub. Am Nachmittag genießen wir eine Massage unter Palmen, lesen und faulenzen bis zum romantischen Sonnenuntergang.


Mit den Füßen im Sand schmeckt das Abendessen gleich doppelt so gut.

Tag 21: Can Tho – Rach Gia



Um 5:30 Uhr befinden wir uns bereits auf unserem kleinen Privatboot und sehen uns den wunderschönen Sonnenaufgang am Can-Tho-Fluss an.



Als erstes besuchen wir den schwimmenden Markt in Cai Rang. Dies ist einer der größten Märkte im Mekong-Delta.


Hier wird Obst und Gemüse von Boot zu Boot verkauft, allerdings nur in großen Mengen. Frühstück wird von kleinen Booten aus an die Käufer, Verkäufer und auch an uns verkauft. Es gibt süße Minibananen,  Weißbrot und Kaffee.



An Land wird uns danach die Entstehung von Reisnudeln in einer kleinen Produktionsstätte gezeigt.

Kleinere Mengen an Obst und Gemüse werden auf den kleineren, lokalen Märkten wie dem Phong Dien-Markt verkauft, zu dem wir uns als nächstes begeben. 


Hier erstehen wir einen „Milch-Apfel“, Kokosnüsse, Wassermelone und eine Ananas. Weiter geht es durch viele kleine Kanäle  - eine einzigartige Kulisse.


Bei einem Spaziergang durch die hiesigen Obstgärten klettern wir über eine „Monkey-Bridge“ und unser Guide zeigt uns diverse tropische Früchte und exotisches Gemüse. 


Hier wachsen drei verschiedene Sorten Kokosnüsse, Papaya,Bananen, Ananas, „Milch-Äpfel“, „vietnamesische Erdbeeren“ (süß-säuerlich – lecker), Jackfrucht, Mangos, Süßkartoffel, Pfeffer, usw. usw.



In einem Gartenrestaurant gibt es Mittagessen. Bei der Rückfahrt genießen wir einfach nur die Landschaft.


Für diese 7-stündige private Bootsfahrt inklusive englischsprachigem Guide bezahlen wir nur ca. 36 Euro. Es dauert eine Weile bis wir uns an das Englisch des Tourguides gewöhnen – generell schwer verständliches vietnamesische Englisch kombiniert mit einem Sprachfehler (zb nice = „nei“; farmers = „amers“,..). Sam ist jedoch sehr nett, bemüht und gibt uns interessante Infos.

Im Hotel legen wir ein Mittagsschläfchen in den Hängenmatten auf der Dachterrasse ein, bevor wir mit dem Bus 3,5 Stunden nach Rach Gia weiterfahren.

In Rach Gia spricht wieder mal niemand Englisch, so dass das Abendessen wieder zu einer Challenge wird. Didi bestellt sich gegrillte Muscheln und bekommt zwei gute, aber sehr schleimige Riesenmuscheln serviert. Da es hier keine Beilagen zu geben scheint werden wir nicht satt und gehen zu einem Essensstand. Hier sind die Leute sehr freundlich und bemüht. Wir speisen Omelette mit Nudeln und einem undefinierbaren Reisprodukt – sehr zu empfehlen.